Der Kaiserberg als Erinnerungsort

Rundgang über den Kaiserberg

Der Kaiserberg in Duissern gilt mit seinem weitläufigen Naturareal als beliebtes Ausflugsziel in der Stadt. Jedoch finden sich unscheinbare Spuren von Denkmälern am Wegesrand, die heute nur noch schwer zu interpretieren sind. Der Historiker Dr. Jonas Springer nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Zeitreise und stellt ausgewählte Denkmäler vor, welche die Erinnerungskultur auf dem Kaiserberg repräsentieren. Seit 1881 trägt der „Duissernsche Berg“ aufgrund des zehnjährigen Jubiläums zur Gründung des deutschen Kaiserreichs seinen gegenwärtigen Namen.

Schnell entwickelte sich die Park- und Naturanlage zu einem Ort, wo der Geschichte des noch jungen Kaiserreichs feierlich erinnert werden sollte. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal (1898–1942) zusammen mit den Kaskadenanlagen verkörperte prominent den Zeitgeist der Duisburger Stadtbevölkerung. Doch vermitteln bis heute auch andere Denkmäler und Erinnerungszeichen Botschaften, die selbst gegenwärtig aufgesucht und diskutiert werden. Wer war Dietrich Henning und welche Sportart machte er in Duisburg salonfähig? Warum wird die Siegfried-Figur auf dem Ehrenfriedhof beschmiert und was verbirgt sich hinter dem Begriff „Gedenkklotz“?

Festes Schuhwerk wird für den Rundgang empfohlen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine Spende für die Mercator-Gesellschaft gebeten.

Bildnachweis

Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit Wasserturm auf dem Kaiserberg, um 1900 (Stadtarchiv Duisburg)

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